Austausch mit Fitness-Studio-Inhaber Detlef Eenhuis

In der letzten Woche traf ich mich mit Detlef Eenhuis, einem Fitnessstudiobetreiber, der u. A. auch ein Fitnessstudio (auch Reha-Bereich) in Bad Breisig besitzt.
Wir kamen miteinander ins Gespräch und es wurde schnell deutlich, dass die erneute Schließung von fitness- und damit gesundheitsfördernden Einrichtungen weitreichende Einschnitte für ihn und seine Familie hat. Dies ist aber auch bei Kunden der Fall, die gesundheitlich auf die Angebote des Studios angewiesen sind, diese reagieren oft mit Frust und wachsendem Unmut.
Mit kooperierenden Firmen wurden Möglichkeiten der Desinfektion, der Luftwäsche gefunden, man stellte sich auf die Pandemie ein. Auch eine mengenmäßige digitale Zugangsbeschränkung sei einrichtbar – dennoch ist eine Öffnung momentan nicht möglich und es gibt derzeit keine Perspektiven für eine Wiederöffnung.
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Der Betreiber ist froh, dass es seit Januar wieder möglich ist, den Bereich des Reha-Bereiches vereinzelt zu öffnen. Dies ist, so berichtet Eenhuis, die einzige Möglichkeit, den Kunden und Kundinnen, die auf die Mobilisierung des Körpers und anderer Maßnahmen angewiesen sind, zu helfen.
Viele Unternehmer, ob Einzelhandel, Fitness-Studio oder andere Dienstleistungen leiden momentan unter den Einschränkungen. Für den Betreiber sind die Auswirkungen existenziell. Es ist nicht klar, wie lange die Situation noch anhält und ob und in welcher Form Perspektiven entwickelt werden können. – Wir waren uns schnell einig, dass auch gemeinsame virtuelle Angebote sicherlich die kontaktfreie Zeiterleichtern, dennoch ersetzen diese nicht die körperliche Betätigung.
Die Perspektiven für mögliche Lockerungen wurden vor geraumer Zeit in der letzen Runde der Ministerpräsidenten/Ministerpräsidentinnen mit der Kanzlerin verhandelt. Diskutiert wurden auch Stufenpläne, doch vielfach werden die Risiken durch die bekannten Corona-Mutationen noch als sehr schwerwiegend eingeordnet. 
Dennoch ist für viele BürgerInnen, UnternehmerInnen, DienstleisterInnen etc. zu hoffen, dass sich die Disziplin der BürgerInnen der Region bei der Bekämpfung der Pandemie auszahlt. Eine Transparenz im Vorgehen (siehe oben) würde allen Beteiligten Sicherheit und Perspektiven geben, um mit bestehenden Kontaktbeschränkungen gelassener umzugehen, gerade für dieUnternehmer.
Ich wünsche Herrn Eenhuis und seinem Studio, sowie seinen Beschäftigten und Kundinnen und Kunden alles Gute!