Mit dem „Tag der Demokratie“ wurde auch in diesem Jahr, am 14.11.2020 ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz gesetzt. Ein breites Bündnis von gesellschaftlichen und politischen Vertretern, Nicht-Regierungsorganisationen und Gewerkschaftsmitgliedern sowie Organisatoren und Teilnehmern des Kreisverbandes der SPD waren an diesem Tag vor Ort, um Ihre Stimme gegen Rechts zu erheben.

 

Der „Tag Demokratie“ fand aufgrund der neuen Hygiene-Auflagen in veränderter und neuer Form statt, aber hatte deswegen nicht weniger Wirkkraft. Die klassische Mahnwache und der gemeinsame Spaziergang musste aufgrund der neuen Bestimmungen ausfallen, aber sowohl am FH-Campus als auch in der Stadt versammelten sich viele Einwohner und Interessierte. Hier wurden über große digitale Wände Redebeiträge und Musikbeiträge der Politik und Mitgestalter der Demokratie übertragen.

Auch die SPD war mit einem Stand dabei und war froh über das zivilgesellschaftliche Engagement sowie die Grußworte der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, sowie anderer Verantwortungsträger. Aber auch Grußworte und Videobeiträge von Schulen oder der Hochschulen, sowie Musik-Einspielungen rundeten die digitalen Video-Botschaften ab.

 

 

 

Susanne Müller, Landtagskandidatin der SPD, war froh, dass trotz Corona viele Menschen kamen und auch die Hygieneauflagen eingehalten werden konnten. Auch in Pandemie-Zeiten müsse man hier ein Zeichen gegen den Aufmarsch der Rechten setzen. In Ihrem Video-Beitrag wies sie darauf hin, dass unsere Demokratie täglich gestaltet, mit Leben erfüllt und auch verteidigt werden müsse: „Gerade das Wissen um die Vergangenheit ist eine verbindliche Verpflichtung für alle Demokraten, sich gegen Ausgrenzung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Antisemitismus zu erheben“.

Nach den Redebeiträgen organisierte das „Bündnis Remagen“ noch eine Menschenkette mit der Herausgabe von pandemiegerechten Bändern, die alle Menschen an diesem Tag miteinander verband. Damit sicher und transparent ist: In Remagen ist kein Platz für Nazis – und Remagens Bürger stehen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz ein.