Natur- und Klimaschutz stärken

In der letzten Woche war ich zusammen mit Christoph Schmitt, SPD Kandidat für den Bundestag, beim heimischen Forstamt und haben und mich dort über den Zustand des heimischen Waldes informiert. 

Nach der Begrüßung durch den Leiter des Fostsamts Ahrweiler, Bolko Haase, stellte dieser die wesentlichen Aufgaben des Hauses vor.  „Kommunen, private Waldbesitzer und Landesforsten bewirtschaften im Forstamtsbezirk Ahrweiler insgesamt 24.000 Hektar Wald, der sich auf den gesamten Kreis Ahrweiler und Teile des Landkreis Mayen-Koblenz erstreckt. Es ist die forstwirtschaftliche Kernaufgabe, den Wald zu erhalten.“

Die Landtagskandidatin Susanne Müller eröffnete das Gespräch mit einem Hinweis auf die Bedeutsamkeit eines der zentralen Themen in unserer Zeit: Dem Natur- und Klimaschutz. Damit kommt auch dem Wald und der Forstwirtschaft eine besondere Bedeutung zu. Im Gespräch wurde klar, dass der Klimawandel Waldbesitzer und auch Forstwirte vor eine große Herausforderung stellt: Die Bäume seien zwar in der Lage, sich ihrer Umwelt anzupassen, aber diese Veränderungen vollzogen sich in einem immer schnelleren Maße und es sei eine wichtige Aufgabe, so Bolko Haase, die Resilienz des Waldes zu erhalten und mit Störungen und Belastungen für den Wald umzugehen

 

 

 

 

 

 

 

„Inzwischen ist es in unserer gesamten Region erkennbar, der Wald ist teilweise in einem besorgniserregenden Zustand. Es bedarf großer Anstrengungen von Kommunen, Land, Bund und auch den privaten Waldbesitzern, gemeinsam an einer nachhaltigen Aufforstung zu arbeiten um das Allgemeingut Wald zu erhalten. Hier müssen in Zukunft noch mehr Fördermittel vom Bund bereitgestellt werden.“, ergänzte Christoph Schmitt.

Neben den Themen Wald, Forst, dem Waldumbau kam man auch auf das Berufsfeld zu sprechen. Bolko Haase merkte an, dass das Leitungspersonal perspektivisch fehlen würde. Der Nachwuchs würde zwar im dualen Studium ausgebildet, dennoch würde auch hier der demografische Wandel in den nächsten Jahren greifen. Auch die Landtagskandidatin Susanne Müller stellte fest, dass 12 Waldarbeiter für eine zu bewirtschaftende Fläche von 12.000 Hektar auch gesundheitlich fordernd sei und sagte ihre Unterstützung zu, das Berufsfeld durch angemessen Bezahlung attraktiv zu halten.

„Unsere Wälder dienen nicht nur zu Naherholungszwecken sondern produzieren Sauerstoff, speichern Kohlendioxid, sind Wasserspeicher und schützen vor Überschwemmungen. Damit ist der Wald, insbesondere in Zeiten des Klimawandels, ein hohes gesellschaftliches Gut, das es zu schützen und zu stärken gilt. Aus unserer Sicht gehört der Wald, genau wie Wasser- oder Stromversorgung, zur Daseinsvorsorge dazu. Dementsprechend müssen wir dem Wald genügend Mittel und Personal zur Verfügung stellen“, forderten Susanne Müller und Christoph Schmitt abschließend.