#WirmitIhr-Tour – Besuch bei Malu Dreyer in Mainz

Am gestrigen Dienstagabend war ich m Rahmen der #WirmitIhr-Tour zu Gast bei Malu Dreyer in Mainz. Da es aus Pandemiegründen keine großen Veranstaltungen der Kandidierenden gibt, hatte sich der Landesverband der SPD entschlossen, dafür ein neues digitales Format zu entwickeln. Dabei erhalten die Kandidierenden der SPD in einem moderierten Gespräch die Möglichkeit, einem Online-Publikum ihre Ziele vorzustellen, aus dem Wahlkreis zu berichten und darüber miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Besuch wurde im Internet live über Facebook und im Stream übertragen.

Ich brachte Malu Dreyer einen Laacher-Jahrtausendengel aus dem Kloster Maria Laach ins Studio. Als Zeichen auch im neuen Jahrtausend und in der Pandemie zuversichtlich und mutig voranzuschreiten, aber doch auch behütet zu sein und nach vorn zu sehen.

 

 

 

Über die persönlichen Hobbys kam man miteinander ins Gespräch. Sowohl Malu und ich sind große Basketballfans. In ihrer Heimatstadt Trier gibt es kein Bundesliga-Team mehr, aber die Rollstuhl-Basketballer sind hier sehr erfolgreich. Schade, dass es zur Zeit aus Gründen der Pandemie nicht möglich ist, sich die Spiele anzuschauen.

Der politische Teil der Runde  begann mit der Frage, ob es ein Ereignis gab, das Anlass war, sich politisch zu engagieren. Für mich war dies der Asylkompromiss unter der Regierung Kohl. Dies war für mich der Anlass, mich für die SPD und für die Teilhabe und die Integration von Asylsuchenden einzusetzen.

Ein Hauptanliegen der Kandidatin ist es, so hatte ich dem Moderator vorab berichtet, Familien und Alleinerziehende und damit auch deren Kinder zu stärken. Gerade in der Pandemie sind Familien vielfach die Leidtragenden. Nicht selten gibt es existenzielle Sorgen, und Homeoffice und die Betreuung der Kinder müssen unter einen Hut gebracht werden. Es ist für mich wichtig, präventiv zu fördern und schon im Kindergarten früh und intensiv zu fördern, bevor es zu Auffälligkeiten kommt. In manchen Fällen wissen Familien oftmals gar nicht um die Möglichkeit der Unterstützung.

Es ist mein Ziel, ALLEN Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen zu ermöglichen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist es, dass deren Eltern einen Beruf haben, der der Familie ermöglicht, ihre Ausgaben zu decken. Dies ist aber erst möglich, wenn hier ausreichende KiTa-Plätze vorhanden sind und  Familie und Beruf vereinbar sind oder die Rahmenbedingen für den Beruf / Weiterbildung etc. stimmen. Dann ist eine Teilhabe für viele Lebensbereiche denkbar.

Der Besuch schloss mit einer kurzen Ansprache von Frau Dreyer an die Zuschauenden und der Bitte, am 14. März wählen zu gehen. Im Anschluss an die Sendung wurde ich noch einmal vom SWR zum Format der Sendung interviewt.